Zusammenarbeit im Gemeindepsychiatrischen Verbund der Stadt Bochum (GPV)

Wir versuchen, den Weg psychisch erkrankter Menschen von der ärztlichen, meist stationären Behandlung bis hin zur neuen Selbständigkeit zu überbrücken

Zusammenarbeit im Gemeindepsychiatrischen Verbund der Stadt Bochum (GPV)

2. Juli 2010 Aus dem Peter Auerbach Haus Die Brücke e.V. 0

Zusammenarbeit im Gemeindepsychiatrischen Verbund der Stadt Bochum (GPV)

In der Gemeindepsychiatrie arbeiten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtungen zur psychiatrischen und psychosozialen Behandlung und Betreuung in der Stadt Bochum zusammen. Im Jahr 2004 haben sie – darunter auch die BRÜCKE E.V. – vereinbart, eine einheitliche personenzentrierte Hilfeplanung zu betreiben. Vertragspartner sind auch die Stadt Bochum und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

In gemeinsamen Konferenzen werden individuelle Ziele und Wege dorthin zusammen mit dem psychisch Erkrankten besprochen und vereinbart. Der einzelne Mensch soll nicht mehr wie früher den vorhandenen Einrichtungen zugeordnet und angepasst werden. Vielmehr kann er einrichtungsübergreifende Hilfestellungen je nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Schwächen in Anspruch nehmen.

Das Interesse der Brücke E.V. an der permanenten Psychiatrie-Reform wird deutlich im Kontakt zur „Aktion Psychisch Kranke e.V.“: http://psychiatrie.de/startseite

 

Besonders enge Zusammenarbeit pflegen die BRÜCKE und die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Martin-Luther-Krankenhaus in Bochum-Wattenscheid, aus der zahlreiche Patienten nach stationärer Behandlung die Angebote der BRÜCKE nutzen. Der Patienten-Club, in dem engagierte Laienhelfer/innen jeden Mittwochnachmittag Patienten der Klinik bei Kaffee und Kuchen treffen, ist ein weiteres Bindeglied.