DIE BRÜCKE e.V. – eine Chronik

Wir versuchen, den Weg psychisch erkrankter Menschen von der ärztlichen, meist stationären Behandlung bis hin zur neuen Selbständigkeit zu überbrücken

DIE BRÜCKE e.V. – eine Chronik

2. Januar 2011 Die Brücke e.V. 0

DIE BRÜCKE e.V. – eine Chronik

1982 verändert sich die psychiatrische Versorgung im Westen Bochums grundlegend. Die Abteilung für klinische Psychiatrie am Martin-Luther-Krankenhaus in Bochum-Wattenscheid (MLK) wird mit zunächst 54 Betten und 18 Tagesklinik-Plätzen unter der Leitung von Dr. Peter Auerbach eröffnet.

Schon seit 1980 hatte sich der Gesundheitsausschuss der Stadt Bochum mit dem unzureichenden psychiatrischen Angebot in Gemeindenähe beschäftigt. Irmgard Scheinhardt setzt sich als Ratsmitglied und Vorsitzende des Ausschusses dafür ein, dass die Stadt ihre Aufgabe für Vor- und Nachsorge bei psychisch Kranken übernimmt, zu der sie das Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen (PsychKG) verpflichtet.

Ab Oktober 1981 nehmen drei Beratungsstellen, alle durch die Stadt finanziert, ihre Arbeit in drei Sektoren auf: In Bochum-Langendreer (Ost) betreibt sie die „Familien- und Krankenpflege“, in Wattenscheid (West) und in Bochum-Mitte das Gesundheitsamt. Durch einen Kooperationsvertrag mit MLK und mit dem Westfälischen Zentrum für Psychiatrie wird auch die ärztliche Versorgung sichergestellt. Dr. Wolf Crefeld ist zu dieser Zeit Psychiater am Gesundheitsamt.

Das gemeindenahe Angebot wirkt sich bald positiv aus: Die Zwangseinweisungen in ganz Bochum sinken um 22 Prozent gegenüber 1981, die Verweildauer bei etwa gleichen Diagnosen beträgt durchschnittlich im fernen Landeskrankenhaus Eickelborn 150 Tage, in Wattenscheid 30 Tage…

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